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Berichterstattung der FNP immer abenteuerlicher

Berichterstattung der FNP immer abenteuerlicher

Neue Rubrik: FNP-Watch

Berichterstattung der FNP immer abenteuerlicher

Seit geraumer Zeit ist uns die schwarze Lokalpresse leider nicht sonderlich wohl gesonnen. Eigentlich ist dies noch eine krasse Untertreibung: Sie versucht alles, um uns bei jeder Gelegenheit lächerlich zu machen und gleichzeitig Herrn Rahn und die in Karben regierende Koalition aus CDU, FW und FDP schön zu schreiben. Um den Lesern auch unsere Version der Sachverhalte anzubieten, damit sie sich eine eigene Meinung bilden können, gibt es bei uns fortan eine neue Rubrik: FNP-Watch.

Für einen geübten Journalisten ist es keine große Kunst, durch seine "Schreibe" die Aussage eines Sachverhaltes in eine bestimmte Richtung zu lenken. Dafür muss man nicht einmal "falsche Tatsachenbehauptungen" aufstellen, wie Lügen in Journalistenkreisen genannt werden. Dies ist auch nur mit versteckter Ironie, einer Verschiebung der Schwerpunkte, Sinnverkürzungen, abfälligem Einsatz des Wortes "Genossen" oder Ähnlichem möglich.

Davon macht die FNP - allen voran ihr Chef vom Dienst für Karben Dennis Pfeiffer-Goldmann - ausgiebig Gebrauch. In Zukunft werden wir eindeutige Falschdarstellungen hier unter dem Tag "FNP-Watch" darstellen. Auf den Seiten der FNP ist dies leider nicht uneingeschränkt möglich, denn entgegen ihrem löblichen Bestreben nach Pressefreiheit, in dem sogar die Karbener Regierung mal eine Watschen bekommt (wenn auch nur die FDP und nicht Herr Rahn), zensiert die FNP unliebsame Kommentare ohne Begründung und Benachrichtigung des Kommentators. So viel zum Berufsethos.

So war es uns beispielsweise bei der Berichterstattung über unseren Neujahrsempfang nicht möglich, die krassen Fehldarstellungen der FNP zu korrigieren.

Selbiges ist nun wieder der Fall - bei der Berichterstattung über die Renaturierung der Nidda in Karben. Hier kurz und knapp die falschen Darstellungen und zweifelhaften Stilmittel in diesem Artikel:




  • Die SPD hat gar nicht die Möglichkeit, einen Entschluss der Regierungskoalition zu verhindern, wie in diesem Artikel mehrfach unterstellt, denn dafür fehlt die notwendige Mehrheit im Parlament. Das hindert die FNP dennoch nicht, folgende Aussagen zu machen: "Nidda-Renaturierung gestrandet"; "Die Nidda-Renaturierung in Karbens Stadtgebiet kommt fürs Erste nicht in Fluss."; "Es sind formale Gründe, derentwegen die Genossen das Vorhaben dennoch stranden lassen."; "Fordert nach dem Stopp für die Renaturierung nun mit Sitzbänken schnell „etwas Gutes“ zu tun [...]" etc.


  • Es wird noch unglaublicher - denn in besagter Stadtverordnetenversammlung fand zu diesem Thema überhaupt gar keine Abstimmung statt! Trotzdem wird der Eindruck geschürt, die SPD hätte ein für die Stadt lohnendes Projekt, über das indes Konsens besteht, grundlos gekippt.  


  • Die FNP verknüpft geschickt immer das Wort "Genossen" mit augenscheinlich besonders "dummen Handlungen" und versucht so eine Konditionierung der Leser zu erreichen. So wird schon im Anreißer des Artikels suggeriert, die Genossen wollten ein für die Stadt wichtiges Millionenprojekt ausbremsen und dafür ein paar Parkbänke verteilen ... So wird versucht, ein für viele Ältere sinnvolles, wenn auch kleines Projekt, das überhaupt nicht als Gegenprojekt für die Naturierung geplant ist, der Lächerlichkeit preis zu geben.


  • Die SPD unterstützt generell die Nidda-Renaturierung. Schließlich ist die Innenstadtbegrünung und der Ausbau des Nidda-Ufers schon im Bürgermeisterwahlkampf ein SPD-Programmpunkt gewesen.


  • Die Beschwerde der SPD bezog sich alleine auf den Zeitpunkt der Zurverfügungstellung der notwendigen Unterlagen für die Parlamentarier. Komplexe Sachverhalte mit Millionen-Investitionsvolumen lassen sich eben nicht "über Nacht" mal schnell überfliegen. Dies bedarf auch einer entsprechednen Vorbereitungszeit. Diese wird den Parlamentariern aber von der Verwaltung nicht eingeräumt. Die Unterlagen zum Nachtragshaushalt mit etlichen Seiten komplizierter Rechnungen bekamen die Parlamentarier beispielsweise einen Tag vor der STVV. Eine gewissenhafte Prüfung wird so unmöglich gemacht. Und ein Parlament ist keine Abnick-Institution.


  • Zwar wurde das grobe Konzept der Renaturierung vor ca. einem Jahr vorgestellt, doch wurden die seit dem gemachten Änderungen in dem umfangreichen Dokument nicht kenntlich gemacht, was die Arbeit der Parlamentarier deutlich erleichtert hätte. Und das Kontrollieren der Regierenden ist nun mal per Definition die Aufgabe der Opposition, was die FNP mit der Zwischenüberschrift "Jammern am Freitag" abtut. Ganz nach O-Ton Herr Rahn - bei dem sich die FNP nur zu gerne bedient.


Leider macht die unverfrorene tendenziöse, suggestive und zum Teil auch sachlich falsche Berichterstattung der FNP diesen Schritt nötig. Wir hoffen, dass die FNP irgendwann wieder zu einem fairen Stil zurückfindet, die ausgewogen und ehrlich berichtet und informiert - nur leider ist das derzeit nicht der Fall. Zwar hat jede Zeitung eine redaktionelle politische Tendenz - das ist völlig normal - hundertprozentige Neutralität gibt es nicht, und der Mutterverlag ist nun mal schwarz. Doch diese offensichtliche Wahlhilfe der FNP und ihrer Tochter der Karbener "Zeitung" für Herrn Rahn ist so nicht mehr hinnehmbar. Zusätzlich zu dieser Kolumne auf unserer Website werden wir zukünftig bei Falschaussagen und bewussten Irreführungen der Leser Gegendarstellungen im Blatt einfordern. Lieber wäre uns jedoch allen, wenn das nicht nötig wäre.

Wenn Ihnen Falschaussagen oder Sinnverfremndungen in der Berichterstattung der FNP auffallen, geben Sie uns einfach kurz Bescheid unter info@spd-karben.de. Wir werden dies dann prüfen und bei Bedarf hier veröffentlichen. Dieses Prinzip der Medienüberwachung ist übrigens kein unbekanntes: Der BILDblog beispielsweise, der sich mit den Lügengeschichten der BILD-Zeitung beschäftigt, ist einer der meistgelesenen Weblogs in Deutschland.