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Freie Wähler planen Pächterwechsel ohne Wissen von Pächterin und Brauerei

Selzerbrunnen: Unverantwortliche Wahlkampf-Eier der Freien Wähler

„Die Masse an Wahlplakaten mit denen die Freien Wähler das Stadtgebiet zugepflastert haben, kann über die offenbar gewordene Realitätsferne der Wählerinitiative nicht hinwegtäuschen. Neuestes Beispiel: Ohne Not wird die Existenz der Pächterin der Gaststätte mit Biergarten am Selzerbrunnen aufs Spiel gesetzt“, zeigt sich SPD-Fraktionschef Thomas Görlich konsterniert und weiter: „Allein die Lebenserfahrung des Herrn Ottens reicht wohl aus, um zu entscheiden, welcher Betrieb funktioniert und welcher keine Zukunft hat.“

„Hier wird deutlich, was die selbst ernannten unabhängigen Vertreter aller Bürger zu leisten imstande sind. Angebliche Unabhängigkeit heißt eben meist auch Beliebigkeit und Grundsatzlosigkeit“, meint auch Matthias Flor, Vorsitzender der SPD im nahen Okarben. Er hebt hervor, dass der Biergarten am Selzerbrunnen ein einmaliger Ort in Karben ist, der seit dem letzten Pächterwechsel einen guten Weg eingeschlagen hat.

Jochen Schmitt hebt hervor, dass es Sozialdemokraten waren, die gegen große Widerstände der konservativen Parteien das Jugendkulturzentrum auf dem Selzerbrunnen-Gelände geschaffen haben. In Verantwortung von Sozialdemokraten wurde die erfolgreiche Einrichtung auch konzeptionell gut aufgestellt und stetig weiterentwickelt. Dabei spielte der Erhalt des traditionsreichen Gasthauses als historischer Treffpunkt aller Karbener unter schattigen Bäumen, eine besondere Rolle. „Das alles steht auf dem Spiel. Wir rufen alle Karbener auf, die Negativwerbung der FW zu ignorieren und das Angebot der Gastronomin zukünftig gut anzunehmen“.

„Die Freien Wähler sind, wie in vielen anderen Bereichen auch, in ihren Ansichten zum Thema städtischer Jugendarbeit nicht stabil und scheinen ihre politischen Aussagen wie ein Fähnchen im Wind auszurichten“, so SPD-Chefin Christel Zobeley. Sie erinnert daran, dass im aktuell gültigen Koalitionspapier von CDU, FW und FDP immer noch die städtische Jugendarbeit schlecht geredet wird. Jetzt soll sie ausgebaut werden, ohne bei den jungen Leuten überhaupt den Bedarf abgefragt zu haben. Auch hier wird wieder deutlich, dass die Freien Wähler ihre Politik aus dem Hinterzimmer betreiben, ohne sich tatsächlich mit den Interessen der Menschen auseinanderzusetzen, so die SPD abschließend.

"Selzerbrunnen: Gewerbeverein auf Politiker sauer" - Bericht der FNP vom 02.03.2011

"Politiker planen Kneipe weg" - Bericht der FNP vom 01.03.2011

Hans-Jürgen Kuhl, 04.03.2011 in  Bürgerkoalition, Groß-Karben, Jugend, Stadtentwicklung
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Daniel Kömpel
  von Daniel Kömpel, am 07.03.2011
Heute morgen lag gar eine Pressemitteilung der FWG zu o.g. Thema im Briefkasten. Die PM kann man hier nachlesen: http://www.fw-karben.de/images/stories/PM_2011/201...

Ich finde es sehr interessant, dass man nun also nur vorgeschlagen hat, den ohnehin schon für die Jugendlichen vorgesehenen Raum im Jukuz - in dem ja, wie selbst festgestellt, schon ein Billard-Tisch steht - für die Jugendlichen zu nutzen. Der Plan ist also, das Jukuz als Jukuz zu nutzen. Das ist ja beinahe Revolutionär.

"Politik kann auch ehrlich sein" wird groß auf der Seite der FWG verkündet. Sehr ehrlich finde ich in diesem Zusammenhang die völlig themenferne Werbung für Karbener Betriebe - besonders, wenn diese sich in von Familie Macho vermieteten Räumlichkeiten befinden: http://www.fw-karben.de/images/stories/Karben/PM_2...

Näher am Bürger geht echt nicht ;)

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