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Bürger wünschen sich Grüne Innenstadt!

Bürger wünschen sich Grüne Innenstadt!

Regionalplanung sieht keine Bebauung vor

Bürger wünschen sich Grüne Innenstadt!

"Die Bürger wünschen sich eine grüne Innenstadt und stehen einer Bebauung kritisch gegenüber", fasst Jochen Schmitt die Äußerungen der Anwohner zusammen. Die SPD konnte erfreulicher Weise berichten, dass der Planungsverband die Entscheidung getroffen hat den genannten Bereich nicht als Bauland auszuweisen. Der regionale Flächennutzungsplan, der im Dezember vom Planungsverband beschlossen wurde und auch für Karben gültig ist, sieht im Bereich zwischen Bahnhofstraße im Süden, Luisenthaler Straße im Osten und Brunnenstraße im Westen keine Neubaufläche vor. „Wir sind über diese Entscheidung glücklich“, macht der Kloppenheimer SPD-Stadtverordnete Helge Gottschalk deutlich.

Karbener SPD mit interessierten Bürgern

Durch diesen Beschluss sind Überlegungen anderer Parteien und Gruppierungen, den gesamten Innenstadtbereich einer Bebauung zuzuführen eigentlich vom Tisch. Für die SPD geht es nun darum, dass die momentan zum größten Teil landwirtschaftlich genutzte Fläche öffentlich nutzbar gemacht wird. „Wir wollen Stück für Stück diese Fläche entwickeln und für die Menschen erlebbar machen“, so Jochen Schmitt. Unser Ziel ist kein steriler Kurpark, es soll ein Grünraum entstehen der neben Begegnungsflächen auch Bereiche zur sportlichen Betätigung bietet. Mit dem Rapp´s Erlebnisgarten, dem Jugendkulturzentrum und den Kleingärten sind hier schon erste Ansätze vorhanden die hervorragend in das Konzept einbezogen werden können.

Die Argumente der politischen Konkurrenz, eine Entwicklung des Innenstadtbereichs sei aus Kostengründen nicht möglich, sind für die Sozialdemokraten nicht nachvollziehbar. Es kann kein politisch Verantwortlicher wirklich wollen, dass der Bereich zwischen Innenstadt und Bahn Ackerland bleibt.. „Wir wollen eine schöne Innenstadt und dazu gehört auch ein attraktiver grüner Mittelpunkt“, macht Jochen Schmitt deutlich. „Deshalb muss diese Fläche entwickelt werden, aber immer unter Konzentration auf das, was bei schwierigen finanziellen Gegebenheiten möglich ist.

Beim Grunderwerb sind neben dem Kauf der Flächen auch andere Optionen möglich. Rund 1 ha der Gesamtfläche befindet sich ohnehin bereits im Eigentum der Stadt. Teile der Flächen gehören der Hessischen Landgesellschaft (HLG), hier wäre sicherlich ein Tausch mit anderen städtischen Flächen möglich. Ebenso verhält es sich mit weiteren landwirtschaftlich genutzten Flächen, die mit städtischen Flächen getauscht werden könnten. Die Kosten für den Erwerb der Grundstücke sind daher kein Totschlagsargument für eine grüne Entwicklung der Innenstadt“, führt Jochen Schmitt aus.

Hinsichtlich der Entwicklung der Fläche gibt es eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten. Harald Ruhl, der sich intensiv um das Konzept der SPD für die Innenstadtentwicklung gekümmert hat, stellt heraus, dass „wir nur einige Ideen in unserer Präsentation aufführen“. „Natürlich haben wir hierbei die Kosten im Blick. Es werden Investitionskosten anfallen. Die Höhe, die jährlich in die Entwicklung der Innenstadt investiert werden kann, hängt dann natürlich von der Finanzlage der Stadt ab“, so Harald Ruhl. „Wir haben auch nie gesagt, dass ein solches Projekt von einem auf den anderen Tag zu realisieren ist“, so der Groß-Kärber Harald Ruhl weiter, „aber durch innovative Modelle, wie zum Beispiel Bürger- oder Vereinspatenschaften, private Betreiber einzelner Einrichtungen, Sponsoren, Stiftungen und nicht zuletzt Zuschüssen aus Landestöpfen lässt sich einiges bewegen.

Wir legen Wert darauf, dass die verschiedene Nutzungen keine oder nur geringe Folgekosten für die Stadt nach sich ziehen. Werden beispielsweise die bereits im nördlichen Bereich vorhandenen Kleingärten zu einer ansprechenden Kleingartenanlage erweitert, entsteht mehr Grün ohne weitere Kosten für die Stadt. Auch wurden von Seiten der SPD Gespräche mit einem Minigolfbetreiber geführt. Dieser sieht gute Chancen eine Minigolfanlage kostendeckend betreiben so können, so dass hier neben den Investitionskosten in die Anlage auch keine weiteren Folgekosten anfallen würden. „Wir werden im Rahmen einer Zukunftswerkstatt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern über die zukünftige Nutzung des Geländes sprechen und diese in die Entscheidungsfindung einbinden. Umsetzbar ist dies natürlich nur, wenn die SPD einen entsprechenden Auftrag durch die Wähler am 27. März bekommt“, machten die Sozialdemokraten abschließend deutlich.