Hinweis: Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

Mehr Informationen Zustimmen

SPD Karben Navigations Button

Die Aufnahme von Flüchtlingen ist zunächst eine humanitäre Aufgabe

Die Aufnahme von Flüchtlingen ist zunächst eine humanitäre Aufgabe

SPD-Vorsitzende Zobeley:

Die Aufnahme von Flüchtlingen ist zunächst eine humanitäre Aufgabe

In Zeitungsartikeln der Freien Wähler werden mehr oder weniger durch Presse und Medien allgemein bekannte Folgen der Flüchtlingsproblematik aneinander gereiht. Eine Aussage, was nach Intention der FW aus ihrem Text folgen könnte oder sollte, bleibt offen. Die Anmerkungen der FW sollen wohl eher eine Art diffuser Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen. Dazu äußert sich die SPD-Ortsvereins-Vorsitzende und Stadtverordnete Christel Zobeley. Ihr zufolge ist die Aufnahme von Flüchtlingen in unserer Stadt Karben zunächst eine humanitäre Aufgabe.

Zobeley ist ganz fest davon überzeugt, “dass keinem Flüchtling das Verlassen der Heimat und der Familie leicht gefallen ist. Viele Menschen, insbesondere aus den Bürgerkriegsgebieten, fürchten einfach um ihr Leben.” Die SPD-Vorsitzende bestreitet nicht die vielfältigen Probleme und die verursachten Kosten, wie von den Freien Wählern dargestellt. Dass sich Bund, Länder und Gemeinden um eine gerechte Kostenaufteilung  bemühten, sei seit Wochen in der Presse und damit auch hinreichend bekannt. Insofern erreichten die Freien Wähler mit ihrem Artikel lediglich, dass Pegida-Sympathisanten sich in ihrer Auffassung bestätigt fühlen.

“Wir sollten nicht vergessen”, so Zobeley weiter, “dass wir im Rhein-Main-Gebiet in einem Ballungsraum leben.” Den weltoffenen Menschen in unserer Stadt, die in den Medienbereichen und in den Banken der Großstadt Frankfurt am Main arbeiten, seien ausländische Kolleginnen und Kollegen seit vielen Jahrzehnten nichts neues mehr. Und gerade der Ballungsraum, mit seinen vielfältigen Verbindungen in alle Welt, ziehe natürlich auch Menschen an. Und dass es Menschen zu uns nach Deutschland ziehe, weil sie denken, dass man hier gut und vor allem sicher leben kann, sei zunächst einmal etwas, worauf man durchaus stolz sein könne.

Ihr sei durchaus bewusst, so Zobeley, dass reine Kostenrechner ihre Auffassung niemals teilen werden. Aber man solle immer bedenken, dass in Notsituationen zuerst die Hilfe zählt. Jeder Polizeieinsatz, jeder Feuerwehreinsatz koste Geld. Aber danach frage niemand, wenn es brennt.

“Als Politiker sind wir aufgefordert sehr sensibel mit dem Thema umzugehen. Ängste zu schüren und Vorurteile zu bedienen ist der falsche Weg und wird ganz gewiss nicht von den zahlreichen Menschen in unserer Stadt geteilt, die sich der humanitären Aufgabe stellen und sich ehrenamtlich in unserer Stadt in der Flüchtlingspolitik engagieren”, argumentiert Christel Zobeley abschließend.