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In der größten mittelalterlichen Stadt Deutschlands

In der größten mittelalterlichen Stadt Deutschlands

Bildungsreise der SPD nach Regensburg

In der größten mittelalterlichen Stadt Deutschlands

Am Samstag konnten wir uns nach der Ankunft in Regensburg einen guten Überblick über die Geschichte der Stadt in der Ausstellung im Besucherzentrum Welterbe Regensburg machen, bevor es zum Mittagessen in die Brauereigaststätte Spitalgarten an der Donau, unterhalb der Steinern Brücke, ging. Unsere Stadtführerin holte uns dort ab und begann mit der Stadtführung am Colosseum, wo in den letzen Jahren des 2. Weltkrieges ein Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg untergebracht war. Zu Fuß ging es über die Steinerne Brücke in die Altstadt zum Neupfarrplatz, der durch die Zerstörung des jüdischen Ghettos 1519 entstanden ist und heute wie ein Fremdkörper in der mittelalterlichen Stadt wirkt.

Blick von der Steinernen Bruecke auf den Dom

Unter diesem Platz wurde während der Nazizeit ein Ringbunker angelegt durch den die Keller der jüdischen Häuser aus dem Mittelalter zum Teil freigelegt wurden und die wir besichtigen konnten. Darin wurde uns ein Film über die jüdische Geschichte in Regensurg gezeigt. Die Führung ging anschließend zum Velodrom, das einer jüdischen Familie gehört hatte, am Braunen Haus vorbei und endete am Dachau-Platz. 

Am Sonntagmorgen haben wir an einer Führung durch dasFürstliche Schloss St. Emmeram teilgenommen, das  vor der Säkularisierung ein Kloster war. Die Führung beinhaltete u.a. die Prunkräume,  Ballsaal, Thronzimmer, Hauskapelle und Wintergarten sowie den Kreuzgang von St. Emmeram mit der Gruft und Kapelle der Familie Thurn und Taxis, die lange Zeit das Postmonopol in Deutschland hatten und noch heute das Schloss bewohnt. Abschließend wurde die Kirche St. Emmeram besichtigt.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Einige machten einen Rundgang durch die historische Altstadt und besuchten herausragende Baudenkmäler, neben dem Rathaus die barocke  Dreieinigkeitskirche (ev.), die Alte Kapelle (kath.) und den Dom.

Am Montag sind wir mit dem Bus nach Kelheim zur Befreiungshalle gefahren. Von dort hatten wir einen herrlichen Blick in den Donaudurchbruch und die Altmühl, bevor es mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg ging. Hier haben wir uns im Kloster-Restaurant gestärkt bevor uns ein Film über das Kloster gezeigt wurde und wir die barocke Klosterkirche besichtigen konnten.

Am frühen Nachmittag fuhren wir nach einem Zwischenstop im Spessart  zurück nach Karben.

Es war eine Reise die uns viel neues kulturelles / geschichtliches Wissen vermittelt hat, bei dem auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam. Das Christel Zobeley und das Organisationsteam hoffen bei der Bildungsfahrt 2015, die uns vermutlich wieder einmal nach Berlin führen wird, auf viele Interessierte Teilnehmer.


Blick von der Steinernen Bruecke auf den DomMitglieder der Reisegruppe auf der Steinernen BrueckeGedenkstätte der ehemaligen SynagogeSchlosshof St EmmeramBlick vom Donaudurchbruch auf die BefreiungshalleOrgel Kloster Weltenburg