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Karben begrünen – Bürger*innen - Wald

Karben begrünen – Bürger*innen - Wald

StVV Antrag

Karben begrünen – Bürger*innen - Wald

Der Magistrat wird beauftragt, eine „Initiative Bürger*innen – Wald“ ins Leben zu rufen.

Ziel der Initiative ist es bis Sommer 2021 eine Organisationsform für einen Bürger*innen – Wald zu entwickeln, die es Bürger*innen ermöglicht, Neuanpflanzungen von Wald in Karben durch Zahlung eines Geldbeitrages zu fördern oder durch Mithilfe bei Baumpflanzaktivitäten.

Der Magistrat wird beauftragt, eine „Initiative Bürger*innen – Wald“ ins Leben zu rufen.

Ziel der Initiative ist es bis Sommer 2021 eine Organisationsform für einen Bürger*innen – Wald zu entwickeln, die es Bürger*innen ermöglicht, Neuanpflanzungen von Wald in Karben durch Zahlung eines Geldbeitrages zu fördern oder durch Mithilfe bei Baumpflanzaktivitäten.

Begründung:

Wald ist ein wesentlicher Klimafaktor, da er CO2 in Kohlenstoff umwandelt und dabei Sauerstoff abgibt. Die CO2 Emission pro Person in Deutschland lag in 2017 bei rund 8,7 Tonnen CO2 oder umgerechnet knapp 2,5 Tonnen Kohlenstoff. Bäume wandeln das CO2 um, indem sie Kohlenstoff binden und den Sauerstoff wieder abgeben. Ein einzelner Baum (35m hoch) bindet ca. 1 Tonne Kohlenstoff und der Baum senkt pro Jahr den Kohlenstoff-Gehalt in der Atmosphäre um 10 kg. Um die Menge CO2, die eine Person verursacht, umzuwandeln, braucht man ca. 300 Bäume.
https://www.helmholtz-klima.de/sites/default/files/medien/dokumente/wald_factsheet_de.pdf

Wald ist auch ein großes Trinkwasserreservoir. Ein typischer Laubmischwald generiert im Bundesmittel bis zu 800.000 Liter Grundwasser pro Hektar – in jedem Jahr. Die Qualität des Grundwassers ist deutlich besser als unter landwirtschaftlichen genutzten Flächen.

https://www.trinkwasserwald.de/themen-und-aktionen/blaetterwaelder-gemeinsam-pflanzen/

Ziel der Initiative soll es sein, eine Organisation Bürger*innen – Wald zu entwickeln, die es Bürger*innen ermöglicht, Waldpflanzungen in Karben zu unterstützen. Beispielsweise sollte es möglich sein, dass sich Bürger*innen durch einen Geldbetrag einen virtuellen Baum kaufen können. Einmal oder zweimal im Jahr wird mit den Einkünften der Bürger*innen – Wald erweitert und aus den virtuellen Bäumen werden reale Bäume. Wenn die zu entwickelnde Organisationsform die Gemeinnützigkeit hat, könnten sogar Spendenquittungen für die Einzahler ausgestellt wer-den.
Denkbar wäre auch, dass die realen Bäume in einer Pflanzaktion durch Bürger*innen selber gepflanzt werden. Der Vorteil dieses Vorgehens ist, dass sich di Bürger*innen an der Walderhaltung und Erweiterung hier in Karben beteiligen und Anteil nehmen.

Der Bürger*innen – Wald ist ein klimapolitischer Beitrag Karbens und ein Mosaikstein, den Klimawandel zu begrenzen. Helmut Kohl hat bereits vor 28 Jahren in 1992 auf den „gefährlichen Klimawandel“ hingewiesen. Mit der Initiative einen Bürger*innen – Wald zu pflanzen geht Karben einen weiteren Schritt, um den „gefährlichen Klimawandel“ zu verlangsamen.