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Keine Gebührenerhöhungen und Leistungseinschränkungen

Keine Gebührenerhöhungen und Leistungseinschränkungen

FamilienGerecht

Keine Gebührenerhöhungen und Leistungseinschränkungen

Karben steht mit anderen Kommunen im Rhein-Main-Gebiet längst im Konkurrenzkampf um junge Familien. Nur dort wo sich Familie und Beruf gut vereinbaren lassen, wird auch der Wohnort sein. Karbens Angebote im Bereich der Kinderbetreuung waren in der Vergangenheit immer sehr gut. Erster Hort im Kreis, erste Schulsozialarbeit sind zwei Beispiele. Mit der Verabschiedung des durch Jochen Schmitt entwickelten Bedarfsplanes wurden auch die Weichen für einen zügigen Ausbau der Kleinkindbetreuung gestellt.

Gebührenerhöhungen und Leistungsbeschränken gefährden diesen eingeschlagenen Weg. "Wir stehen daher dafür, die Kindergarten- und Hortgebühren in den kommenden Jahren nicht zu erhöhen und das bestehende Leistungsangebot zu erhalten. Gerade die durchgängige Öffnung der Einrichtungen - auch in den Schulferien - fördert die Familienfreundlichkeit der Stadt", macht Jochen Schmitt die Prioritäten der SPD deutlich.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie gute Wohnqualität steht für uns Sozialdemokraten im Zentrum des politischen Handelns.

Familiäre Strukturen haben sich verändert. Wir leben nicht mehr in der dörflichen Großfamilie. Dieser Herausforderung muss sich eine örtliche Gemeinschaft stellen, will sie nicht die jungen Menschen verlieren. Gemeinsam gelingt dies auch, daher ist ein enges soziales Netzwerk zu knüpfen.

Das „Zuhause“ des Familiennetzwerkes soll ein zentral gelegenes Familienzentrum sein. Ein von Vereinen und auch von anderen Seiten gewünschtes Zentrum gewährleistet einen verbesserten formellen und informellen Austausch zwischen den aktiven Gruppen. Viele Angebote erfordern ein ausreichendes Platzangebot, das die ehrenamtlichen Initiativen nicht vorhalten können.

Hier zu ist ein barrierefreier Funktionsbau mit niederschwelligen Angeboten nötig.

In Karben finden sich städtische, aber auch noch dörfliche Strukturen. Durch diese Ausgangssituation berücksichtigend, muss eine familienfreundliche Stadt die Lebensumstände in den einzelnen Stadtteilen berücksichtigen. Deshalb muss in Karben ein aufeinander abgestimmtes Betreuungssystem entwickelt werden:

Gebraucht wird eine zuverlässige, sowohl kinder- als auch elternfreundliche, flexible und kostengünstige Lösung.
Kinderbetreuung muss wohnortnah angeboten werden, um Eltern wie Kindern lange Fahrtwege zu ersparen. Außerdem sollten Kinder so lange wie möglich in ihrem bekannten Wohnumfeld bleiben können. auch um längerfristige Freundschaften pflegen zu können.

Gebührenerhöhungen lehnen wir ab. Durch höhere Gebühren grenzen wir die Familien aus, deren Kinder insbesondere den Kindergarten für ihre Eigenentwicklung benötigen.

Grundlage moderner Pädagogik sind die Aussagen des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes. Hieran hat sich die Arbeit in den Kindertagesstätten auszurichten. Notwendig hierfür ist aber auch, dass die finanziellen- und insbesondere personellen Voraussetzungen zur Umsetzung des Planes geschaffen werden.

Kleinkindbetreuung bzw. Spielgruppen mit pädagogischer Anleitung und kindgerechten Öffnungszeiten sind die Voraussetzung, damit möglichst viele Kinder erste soziale Kontakte knüpfen und auf den Kindergartenalltag vorbereitet werden können.

Im Familienzentrum ist eine unbürokratisch Notfallbetreuung vorzusehen, die dann eingreift wenn Elternteile erkranken oder aufgrund sonstiger Gegebenheiten kurzfristig ein Betreuungsangebot notwendig wird.

Ein dichtes Netz an qualifizierten Tagesbetreuungspersonen, die vor Ort von den Mini- bzw. Kindergärten mit betreut, beraten und z. B. durch Praktika weitergebildet werden.

Außerdem ist es wünschenswert, Kinder- bzw. Schülerpatenschaften zu vermitteln, die z. B. Sprach- und Schulprobleme frühzeitig angehen könnten.

Die Lage der schulischen Einrichtungen und der kommunalen Horte bieten ideale Voraussetzungen zu einer engeren Zusammenarbeit und dem zügigen Aufbau eines Ganztagsgrundschulangebotes.

In Klein-Karben liegen die Selzerbachschule und der Hort unmittelbar nebeneinander. Eine engere Zusammenarbeit bietet sich daher schon aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft der Einrichtungen an. Durch den Bau eines Mensa-Gebäudes für Grundschule und Hort könnte ein schneller Einstieg in die Ganztagsgrundschule gelingen.

Auch in Groß-Karben liegen die Grundschule (Pestalozzischule), die Kurt-Schumacher-Schule und die Kindertagesstätte in unmittelbarer Nachbarschaft. Auch hier können Synergien genutzt werden. Die Mittagsverpflegung für die Grundschule und die KSS erfolgt schon jetzt gemeinsam im neuen Mensagebäude.

In Okarben sind Schule, Hort und Schülerbetreuung unter einem Dach vereint. Das Nachmittagsangebot ist daher weiterzuentwickeln.

In Kloppenheim liegen Schule und Hort rund 10 Gehminuten auseinander.

In Petterweil ist der Betreuungsverein direkt in der Grundschule untergebracht.

Durch die Schaffung von „Bildungszentren“ in den Stadtteilen, in denen sich sowohl Kiga als auch Schule und Hort wiederfinden, kann ressourcenschonend ein umfassendes Angebot mit zugesicherter Betreuungszeit aufgebaut werden.

Dem Übergang von Schule in Ausbildung oder Qualifizierung kommt besondere Bedeutung zu. Durch das bereits sehr gut genutzte Paten- und Mentorenprogramm an der Kurt-Schumacher-Schule werden hier die Jugendlichen bereits unterstützt. Wir wollen dieses Angebot auf die Zeit nach dem Ende der Schulzeit erweitern.
Das Jugendkulturzentrum hat sich zu einem etablierten Ort der städtischen Jugendarbeit entwickelt. Viel wird dort geboten. Der Kinderplanet ist das „Aushängeschild“ der Karbener Jugendarbeit. Gesellschaftlicher Wandel erfordert allerdings auch neue Ansätze in der Jugendarbeit. Deshalb wurde bereits in den vergangenen Jahren die dezentrale Jugendarbeit gestärkt. Mit „Jugendaction vor Ort“ wurden die Stadtteile wieder mehr in den Fokus genommen. Wir nehmen diesen Gedanken auf und wollen neben den Angeboten im Jukuz die dezentrale Jugend- und Präventionsarbeit stärken. Hierzu gehört auch die Einrichtung eines Jugendtreffs in Petterweil.

Wir wollen mit unserer Wohnungsbaugesellschaft in den kommenden Jahren neuen Wohnraum schaffen, der auch sozial schwächeren Familien ein Leben in unserer Stadt ermöglicht. Der von uns wahrgenommenen Tendenz, dass Wohlhabende und Kinderlose nach Karben ziehen, junge Familien aber wegziehen, wollen wir entgegenwirken.