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Natalie Pawlik: für Frieden und Zusammenhalt in Europa

Natalie Pawlik: für Frieden und Zusammenhalt in Europa

Heringessen im Anglerheim Klein-Karben

Natalie Pawlik: für Frieden und Zusammenhalt in Europa

Die SPD Karben hatte Natalie Pawlik zu ihrem traditionellen Heringsessen am Aschermittwoch ins Anglerheim Klein-Karben eingeladen. Pawlik sind Europathemen nicht fremd, sie ist die Ersatzkandidatin des hessischen Europaabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, Udo Bullmann.
Thomas Görlich griff lokalpolitische Themen auf und kritisierte z.B. die investorgetriebene Baupolitik bei mangelder Bürgerbeteiligung.

Heringessen im Anglerheim Klein-Karben: Natalie Pawlik: für Frieden und Zusammenhalt in Europa

Pawlik findet, beim Brexit hätte man im Vorfeld die Probleme aufzeigen müssen und nicht einfachen antieuropäischen Parolen folgen sollen. Bei der Klimapolitik zeige sich, dass solchen Herausforderungen heute mit nationalen Konzepten nicht mehr beizukommen sei. Die Schülerproteste zugunsten einer verantwortlichen Klimapolitik setzen für Pawlik das richtiges Zeichen. Auch mit ihrer Forderung, auf der lokalen Ebene die Städtepartnerschaften zu pflegen, fand sie den Beifall der Anwesenden. Europa stehe für eine lange friedliche Entwicklung. Da Amerika und auch Russland aus dem INF-Vertrag herauswollen, müsse sich ein starkes Europa für Rüstungsbegrenzungen engagieren und ansonsten auch außenpolitisch als Europa auftreten. Europa müsse ein soziales Europa sein. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort, kein Lohndumping, gute Arbeit und Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit in einigen Ländern, dafür treten die europäischen Sozialdemokraten an.
Zur lokalen Karbener Politik sprach der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Görlich. Er kritisierte die zu geringe Kontrolle der Wohnungsbaumaßnahmen Am Park und an der Waldhohl und die immer noch fehlende Stadtplanung. Die werde bald nicht mehr nötig sein, da dann schon alles zugebaut sei. Dass die Kläranlage das alles verkrafte, erweise sich als Segen; früher sei die SPD wegen deren „Überdimensionierung“ geprügelt worden. „Aber auch in der Opposition lässt sich etwas erreichen“, erläuterte er den Zuhörern und führt als Beispiel den neulich erreichten freien Eintritt ins Schwimmbad für Kinder unter fünf Jahren an, ein wichtiger Beitrag zum Schwimmenlernen. Die nun erfolgte Anhebung der Gewerbesteuer auf den hessischen Durchschnittswert, habe seine Partei schon lange gefordert. Bei der Grundsteuer sei es gelungen, diese Erhöhung zu befristen. „Pflichtgemäß“ zeigte Görlich auch sein Diagramm mit den in seiner Darstellung im Wesentlichen gleichbleibenden Schuldenstand.

Christel Zobeley, Michael Schmidt, Natalie PawlikThomas Görlich, hier zu Stadtentwicklung