Hinweis: Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

Mehr Informationen Zustimmen

SPD Karben Navigations Button

SPD fordert Bürgerbeteiligung

SPD fordert Bürgerbeteiligung

Kein Mitspracherecht bei Standortwahl und Anzahl der Windkraftanlagen?

SPD fordert Bürgerbeteiligung

Die SPD-Fraktion im Karbener Stadtparlament fordert vom Magistrat eine unverzügliche Bürger-Info zum Thema Windenergie. „Insbesondere die Bürgerinnen und Bürger in Petterweil und Burg-Gräfenrode sind so schnell wie möglich über die geplanten Windkraftanlagen in ihren Stadtteilen zu informieren“, fordert die SPD.

Windpark Kloppenheim

Für SPD-Fraktionschef Thomas Görlich wird der Ausbau der Windkraft in Karben nur dann auch auf Akzeptanz der Bevölkerung stoßen, wenn diese in den Prozess des Ausbaus mit eingebunden wird. Dazu gehört neben der Anzahl und der Sandortwahl auch die Diskussion über eventuelle Beteiligungsmodelle der Bürgerinnen und Bürger an den Windenergieanlagen.  Diese Bürgerinfo muss vor den Beschlüssen des Stadtparlaments stattfinden, damit die Politik nicht über deren Köpfe hinweg entscheidet.

 

Die SPD kritisiert in diesem Zusammenhang die Äußerungen des FW-Stadtrates Ottens zu diesem Thema. „Wer sich groß und breit in hierzu auslässt, ohne ein fertiges Konzept in Händen zu halten, läuft Gefahr nur Stimmung zu machen. Und bei einem solch schwierigen Thema, wie dem Ausbau der Windenergie, Stimmung zu machen, ist nicht ungefährlich“, so der SPD-Fraktionschef. Ottens hatte in der vergangenen Woche publik werden lassen, dass an zwei Standorten in Karben neue Windkraftanlagen entstehen sollen. Der eine Standort liegt im nordwesten Petterweils, der andere im Bereich der Kaicher Höhe. Geplant sei eine Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen und auch eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den neuen Anlagen, so Ottens. 

 

Die SPD fordert nun den Magistrat auf, den Bürgerinnen und Bürgern in den beiden Stadtteilen die notwendigen Details-Infos zu geben. „Die Bürgerinnen und Bürger wollen wissen, wie viele neue Anlagen gebaut werden, wo diese konkret aufgestellt werden und welche Höhe sie haben“, macht Thomas Görlich klar. Diese notwendigen Informationen müssen ohne Verzug schnell an die Menschen weitergegeben werden. Wir erwarten ein sauberes und durchdachtes Konzept.