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SPD legt „Karbens Probleme auf dem Tisch“

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Pressemitteiliung

SPD legt „Karbens Probleme auf dem Tisch“

Unter diesem Motto hatte die Karbener SPD kurzfristig zu einem Online-Treffen eingeladen, das unter der Moderation ihrer beiden Spitzenkandidaten Nora Zado und Thomas Görlich dieser Tage als Livestream ausgestrahlt wurde. In den 70 Minuten kamen nicht nur die Spitzenkandidaten zu Wort, sondern auch drei Kandidaten, die für das Stadtparlament und die Ortsbeiräte antreten. Damit war sichergestellt, dass deutliche Worte und viel Klartext gesprochen werden konnten.

Jetty Sabandar aus Groß-Karben, die für Stadtparlament und Ortsbeirat kandidiert, berichtete von ihren reichhaltigen Erfahrungen aus den Bereichen Seniorenarbeit und Ausländerangelegenheiten, die sie in den letzten Jahren in Karben gemacht hat und zeigte Missstände und eine Reihe von Verbesserungsmöglichkeiten und Perspektiven für eine zukünftige Ausrichtung auf.
Rüdiger Trebing, auch aus Groß-Karben und ebenfalls für Stadtparlament und Ortsbeirat kandidierend, befasste sich insbesondere mit städtischen Bauprojekten in der „Neuen Mitte“ und der Bebauung des sogenannten Dreiecksgrundstücks und dabei besonders damit, wie die Stadt ihre Bauprojekte von der Auftragsvergabe bis zur Fertigstellung begleitet und überwacht. Hier bemängelte er im Detail eine fehlende bzw. unzureichende städtische Kontrolle, damit Planabweichungen frühzeitig erkannt und zeitnah abgestellt werden können. Gemeinsam mit Thomas Görlich zählte er weitere Projekte auf, die dies untermauern und wo oft erst nach Fertigstellung und Übergabe infrastrukturelle Folgemaßnahmen angestoßen wurden.
Mit Jetty Sabandar und den beiden Moderatoren war er sich einig, dass die Stadt mehr für bezahlbaren Wohnraum tun muss und dass dafür die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft (WoBau) personell aufzustocken und bei allen zukünftigen Bauvorhaben stärker in die Pflicht zu nehmen ist.
Als dritter Gesprächs- und Ansprechpartner in dieser Runde hatte man mit Jens Siepmann aus Petterweil, der als unabhängiger Kandidat für den dortigen Ortsbeirat antritt, einen ausgewiesenen Fachmann für die Bereiche Klima, Energie und Umwelt eingeladen, der mit seinem Beitrag die städtebauliche Entwicklung der letzten Jahre skizzierte und letztlich mit keiner guten Note bewertete. Das bezog er nicht nur auf Zustand und Ausstattung städtischer Gebäude, sondern auch darauf, wie zuletzt realisierte und noch in Planung befindliche Baugebiete seitens der Stadt und ihrer Projektentwickler heute unter energetischen, umweltverträglichen und sozial-ökologischen Prämissen zu sehen sind. Hier zeigte er beispielhaft eine Menge von Techniken und damit Lösungen auf, die es bereits heute gibt und die auch nicht immer, wie oft kolportiert wird, kaum bezahlbar seien. Dieses vorhandene Potenzial zum Schutz unserer Natur und Umwelt, so sein Schlusswort, muss und sollte unbedingt auch von kommunaler Seite endlich genutzt werden.
Mit dem Hinweis, dass in den nächsten Tagen ein SPD-Flyer zur Kommunalwahl in Karben verteilt werde, schloss Nora Zado diese hochinteressante Veranstaltung.

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