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SPD sieht weiteren Handlungsbedarf – Zeit ist knapp

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Glasfaser-Plakatoffensive in Karben

SPD sieht weiteren Handlungsbedarf – Zeit ist knapp

Seit einiger Zeit gibt es in Karben einen neuen Wald – einen Plakatwald. Eine regionale Firma macht insbesondere an Laternenpfählen mit verschiedenen Fotomotiven und Slogans Reklame für „Glasfaser“. Viele fragen sich verwundert: Was soll das?
Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtparlament, Thomas Görlich, klärt auf: „Wir Stadtverordneten haben am 10. Dezember 2021 einstimmig einer Absichtserklärung zugestimmt, in der die Stadt Karben und die Firma bekräftigen, alle Stadtteile Karbens mit einem digitalen Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz auszustatten und dieses anschließend zu betreiben. Ziel ist, den Ausbau des Netzes bis Ende 2023 zu schaffen.“ Da die Firma nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeite, müsse eine Mindestanzahl von Anschlüssen bis zum 30. April 2022 verbindlich bestellt werden: 40% der Karbener Haushalte, d.h. ca. 4.000 Anschlüsse.

„Dieses Ziel ist sehr sportlich“, sagt Görlich, „daher muss offensiv Werbung für das Projekt betrieben werden, keine Frage. In der beschlossenen Absichtserklärung ist u.a. festgelegt, dass dem Anbieter das Anbringen von Straßenreklame im gesetzlichen Rahmen erlaubt wird.“ Der SPD-Fraktionsvorsitzende sieht jedoch bei den aufgehängten Plakaten ein Manko: „Auf den Plakaten ist lediglich Name und Internetadresse des Anbieters sowie sein QR-Code aufgedruckt, es fehlt das Logo der Stadt Karben.“ Somit werde nicht deutlich, dass es sich um ein gemeinsames Projekt mit der Stadt handelt, es wirke eher wie ein gewöhnliches Werbeplakat.
„Viele Bürgerinnen und Bürger haben noch gar nicht mitbekommen, dass der Ausbau des Glasfasernetzes endlich angegangen werden soll“, sagt Görlich, „auch wenn darüber im Internetauftritt der Stadt berichtet wird und auch schon Online-Veranstaltungen angeboten wurden. Das reicht aber noch nicht, hier muss die Stadt nachlegen, um alle Interessierten erreichen zu können“, fordert Görlich. „Nicht nur digital, sondern auch analog, z.B. mit gemeinsamen Plakatauftritt und auch regelmäßigen Berichten in der Lokalpresse. Die Zeit bis 30. April ist kurz“.
Der Ausbau des Glasfasernetzes sei eine Investition in die Zukunft, sowohl für die Stadt als auch für die einzelnen Unternehmen und Wohnhaushalte. „Das darf nicht verspielt werden“ warnt Görlich.