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Tag und Nacht in Betrieb; SPD – Senioren besuchen städtische Kläranlage

Tag und Nacht in Betrieb; SPD – Senioren besuchen städtische Kläranlage

Pressemitteiliung

Tag und Nacht in Betrieb; SPD – Senioren besuchen städtische Kläranlage

Mitglieder und Freunde der AG 60+ der Karbener SPD besichtigten kürzlich die Karbener Kläranlage.
Die Sozialdemokraten erinnerten daran, dass die Kläranlage bei er Stadtgründung und in den späteren Jahren unter SPD-Ägide auch gegen Widerstand immer ausreichend dimensioniert und ausgebaut wurde.

(privat) Abwassermeister Michael Kratz erläutert den SPD-Senioren sachkundig den Betrieb der Kläranlage

Mitglieder und Freunde der AG 60+ der Karbener SPD besichtigten kürzlich die Karbener Kläranlage. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage fand die Führung in zwei Gruppen statt.
Abwassermeister Michael Kratz erläuterte den Gästen ausführlich die technischen Abläufe der Kläranlage. Er erklärte, dass zunächst das im Sammelkanal anfallende Abwasser rund 6 m in die Höhe gepumpt werde, damit es im freien Gefälle fast alle Becken durchlaufen kann. Am Beginn stehe die mechanische Vorreinigung mit Rechen, Sand- und Fettfang sowie das Vorklärbecken. Danach folge der biologische Abbau des Mikroorganismus in verschiedenen Verfahren und Becken bis letztlich in den Faultürmen der verbleibende Schlamm innerhalb von 4 Wochen ‚stabilisiert‘ werde. Durch den Faulprozess werde Methangas freigesetzt, das im Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werde. So können rund die Hälfte des benötigten Stroms für die Kläranlage selbst erzeugt werden.
Bedingt durch das Wachstum Karbens sei die Kläranlage inzwischen an ihre Kapazitäts-Grenzen gekommen. Die vom Gesetzgeber geforderte Reinigungsleistung werde aber weiterhin gut eingehalten. Die Höchstwerte werden im Regel-fall weit unterschritten und kontinuierlich geprüft und dokumentiert.
Die Sozialdemokraten erinnerten daran, dass die Kläranlage bei er Stadtgründung und in den späteren Jahren unter SPD-Ägide auch gegen Widerstand im-mer ausreichend dimensioniert und ausgebaut wurde.
Die geplante Erweiterung und der Aufbau einer 4. Reinigungsstufe zur Filterung der sogenannten Spurenstoffe sei in Vorbereitung und werde, sobald die Vorgaben der Landesregierung vorlägen, alsbald in Angriff genommen
Beim anschließenden Rundgang wurden die einzelnen Schritte nochmals verdeutlicht. Die Besucher konnten sich ein Bild von der Größe der Anlage machen und erkennen, welch vielfältige Fertigkeiten und Kenntnisse die Mitarbeiter ein-bringen müssen. Die SPD-Senioren zollten den sechs Beschäftigten große Hochachtung, die diesen Betrieb Tag und Nacht und an allen Tagen des Jahres funktionsfähig halten.
Überrascht war man darüber, wie viel häuslichen Abfall die Bürgerinnen und Bürger offensichtlich unüberlegt über die Toilette und auch über Waschbecken entsorgen. Der Aufwand, diese nicht abbaubaren Stoffe vor dem Klärprozess heraus zu nehmen und anderweitig zu entsorgen ist enorm und kostet Geld. Zur Sensibilisierung der Bevölkerung wurde deshalb angeregt, der nächsten Rechnung der Stadtwerke eine Information darüber beizulegen, „Was nicht ins Abwasser gehört!“
Erfreut zeigten sich die Besucher schließlich darüber, dass alsbald Fachkräfte für Abwassertechnik selbst ausgebildet werden.

Bildhinweis: Abwassermeister Michael Kratz erläutert den SPD-Senioren sachkundig den Betrieb der Kläranlage

(privat) Abwassermeister Michael Kratz erläutert den SPD-Senioren sachkundig den Betrieb der Kläranlage(privat) Abwassermeister Michael Kratz erläutert den SPD-Senioren sachkundig den Betrieb der Kläranlage