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Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Dorferneuerung Groß-Karben: Fördergelder stehen bereit!

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wenn nicht jetzt wann dann? fragen sich die der SPD angehörenden Arbeitskreismitglieder „Dorferneuerung Groß-Karben“ Christel Zobeley, Hans-Jürgen Kuhl und Harald Ruhl. Es war bereits im November 2007, als die Genehmigung des Antrags zur Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm von Staatssekretär Karl-Winfried Seif im Degenfeldschen Schloss dem damaligen Bürgermeister Roland Schulz überreicht wurde. „Mit enormen Elan und Fleiß hat damals eine Arbeitsgruppe damit begonnen, für Groß-Karben Projekte zum Wohle des Stadtteils und der darin lebenden Bevölkerung zu definieren“ erinnert sich Ruhl. Mit neun Projekten wurde die Konzeption nach fast einem Jahr freiwilliger Arbeitsleistung von der Arbeitsgruppe an die damalige für das Land verantwortliche Investitionsbank Hessen überreicht. Die Arbeit wurde von Erfolg gekrönt, die Investitionsbank Hessen hat acht von diesen neun Projektvorschlägen anerkannt und Fördersummen von 269.000 € sofort bewilligt und ist bereit, weitere 700.000 € zu bewilligen, sobald erforderliche Studien für zwei Einzelprojekte vorliegen. Private Förderungen konnten ebenfalls sofort beantragt werden und eine Reihe von Maßnahmen haben die Anwohner bereits umgesetzt.

„Den öffentlichen Projekten ging aber schnell die Luft aus. Nicht zuletzt durch die pauschale Aussage des CDU-Fraktionsvorsitzenden Mario Beck, dass die Stadt für die Sanierung des Degenfeldschen Schlosses kein Geld ausgeben wird, wurde das Projekt bei der Investitionsbank, später WI-Bank, zurückgestellt“ wissen die SPD Arbeitskreismitglieder zu berichten. „Es kam sogar so weit, dass sich der Verantwortliche Leiter der WI-Bank, Herr Bock, persönlich ein Bild machen wollte darüber, was denn in Karben los sei, und hat dem Schloss einen Besuch abgestattet. Erst danach konnten einzelne Projekte wieder angeschoben werden“ erläutert Ruhl.

Die drei SPD-Vertreter möchten jetzt nach vorne schauen: „Dass die Nordumgehung eine zwingende Voraussetzung dafür ist, um z.B. die Bahnhofstraße umzugestalten oder den Platz am Kreuzgassbrunnen, ist unumstritten. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir Mitte des Monats das Baurecht für die Nordumgehung haben werden. Projekte, wie der Platz vor dem Friedhof, das Kreativzentrum im Degenfeldschen Schloss oder die Jugendfreizeiteinrichtung in der Nähe der Turnhalle können jetzt schon mit vollem Elan angegangen werden“.

Was mit dem Ortskern geschehen soll, darüber hat die SPD eine klare Vorstellung. „Unsere Idee ist, einen Schwerpunkt für Kunst, Kultur und Gastronomie zu schaffen“, sagt Zobeley. „Durch die im Dorferneurungsprogramm festgeschriebenen baulichen Maßnahmen schaffen wir dafür eine Infrastruktur. Ausgehend von dem zentralen Platz am Kreuzgassbrunnen sollen die Heldenbergerstraße bis zum Deutschen Haus, die Bahnhofstraße bis zur Parkstraße und die Burg-Gräfenröder Straße bis zur Kirche und in der Verlängerung bis zum Degenfeldschen Schloss ein einheitliches verkehrsberuhigtes Straßenbild bekommen. Die dort bereits vorhandenen Einrichtungen sollen eingebunden werden, um dem dann attraktiven Umfeld Leben einzuhauchen, getreu dem Motto der Dorferneuerung „Im Kern lebendig“. In der Tat existieren dort bereits zahlreiche Einrichtungen, wie das Museum oder die evangelische und muslimische Kirchengemeinde, das Schloss der Familie von Leonhardi, mit einem Atelier und einer Galerie sowie im Bereich Gastronomie ein Eis-Café, ein asiatisches und ein deutsches Restaurant, eine Bierkeller und mehr. „Das alle drei Jahre stattfindende Dorffest gibt eine Idee davon, was möglich ist“, unterstreicht Kuhl abschließend.